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Wie entwickelt sich das Berufsbild der Zahnärzte?

Tanja Hofmann, Mittwoch 19 Oktober 2016

Das Berufsbild der Zahnärzte durchlief in den letzten Jahrzehnten eine enorme Evolution. Das Image einer Gelddruckmaschine gehört schon längst der Vergangenheit an. Mit der Zeit entwickelte sich ein neues Berufsbild, das für angehende Zahnärzte trotzdem immer noch sehr attraktiv ist.

Von der Steinzeit bis heute

Schon in der Steinzeit haben Zähne die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und als Trophäe die Hälse der Jäger geschmückt. Damals und hunderte Jahre später erforderte der Beruf keine Ausbildung an den höheren Schulen, sondern wurde von Goldschmieden, Barbieren und anderen Handwerkern ausgeübt. Ganz anders sieht es natürlich heute aus. Etwa die Hälfte der ausgebildeten Zahnärzte möchte nach dem 5-jährigen Studium noch promovieren und sich einen Doktortitel zulegen. Dieser gilt allerdings als rein wissenschaftliche Qualifikation und ist eher unbedeutend für die Eröffnung und Führung der eigenen Praxis. Eine Masterthesis kann Bestandteil der zahnmedizinischen Ausbildung sein. Sie ist weniger theorielastig und wird meist mit einer praktischen Arbeit kombiniert.

Durch die zunehmende Bedeutung der Ausbildung verstärkte sich der Stellenwert und die finanzielle Lage der Zahnärzte enorm. In den 90-er Jahren hieß es: mit 30 fährst du Porsche. Auch wenn es im Jahr 2016 nicht mehr so ist, gehört der Beruf Zahnarzt zu den bestbezahlten Berufen. Das durchschnittliche monatliche Einkommen bei den angestellten Ärzten liegt heute zwischen 3.600 und 4.600 Euro brutto und mit 10.000 Euro Monatsverdienst gehört man zu den Spitzenverdienern. Top niedergelassene Zahnärzte können weitaus mehr verdienen. Wenn man das Gehalt als Auswahlkriterium bei der Berufssuche nimmt, dann kann die Entscheidung bei der Berufswahl schnell getroffen werden. So weit so gut. Die andere Seite der Medaille sind die Ausgaben. Wenn man höhere Ziele verfolgt und eine eigene Praxis aufmachen möchte, dann sind die Ausgaben in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro unumgänglich. Das Geld, dass nicht jeder hat, bzw. aufnehmen und dann über mehrere Jahre zurückzahlen möchte.

Frauen trauen sich auch

Der berufliche Weg der Zahnärzte verläuft jedoch unterschiedlich und endet nicht immer in einer eigenen Praxis oder als angestellter Arzt. Die Zahnmediziner finden oft auch andere Einsatzgebiete wie zum Beispiel zahnmedizinische Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Gesundheitsämter oder Pharmaunternehmen. Viele Änderungen lassen sich im Bezug auf das Geschlecht feststellen. Seit den Zeiten, in der Barbier die Rolle der Zahnärzte ausübten und diese Stelle überwiegend (bzw. ausschließlich) von Männern besetzt wurden, haben auch Frauen den Beruf des Zahnarztes erlernt. Durch den aktuell steigenden Anteil weiblicher Zahnärztinnen spricht man von bereits einer „Feminisierung“ des Berufsstandes.

Fazit

Das Berufsbild ist immer noch eines der attraktivsten unter den akademischen. Direkter Menschenkontakt, eine hohe gesellschaftliche Reputation, große Komplexität sowie solche Aspekte, wie Marketing und Sales, ergeben eine sehr anspruchsvolle aber eben auch erfüllende Tätigkeiten.
Für manche ist auch die Digitalisierung ein sehr spannendes Aspekt. Wie auch immer….ein Beruf mit Zukunft! Doch auch hier gilt: Erfolg stellt sich durch. Lernen, Lernen nochmals Lernen. Hier stehen wir unsere Rolle als Partner von jungen, modernen Zahnärzten.